Friedrichstädter Lars Hartig mit gutem WM-Abschluss
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Geschrieben von kk   
Montag, 07 September 2015
Ruder-Weltmeisterschaften im französischen Aiguebelette – Insgesamt Rang 14

Positives Ende bei der ersten Weltmeisterschaft als Schwergewicht: Lars Hartig von der Friedrichstädter Rudergesellschaft spurtete im französischen Aiguebelette im Männer-Einer auf Rang zwei im C-Finale und belegt somit insgesamt Rang 14 in der wohl am härtesten umkämpften Bootsklasse.

Im Rennen um die Plätze 13-18 hatte der Sportsoldat es auf dem malerischen Lac d’Aiguebelette mit dem Kanadier Pascal Lussier, dem Chinesen Ganggang Li, dem Mexikaner Juan Carlos Cabrera, dem Finnen Robert Ven und dem Brasilianer Steve Hiestand zu tun. Bereits am Start der 2000 Meter langen Strecke zeigte Hartig mit einem starken Spurt, wo es hingehen sollte – weit nach vorne. Nur der körperlich mächtige Mexikaner Cabrera konnte folgen und sich gemeinsam mit dem Friedrichstädter von anderen vier Skullern absetzen, immerhin die besten aus den Rudernationen Kanada, China, Finnland und aus Brasilien, das vor den „Heimspielen“ 2016 in Rio mächtig aufgeholt hat. Am Ende gibt es einen Zweikampf zwischen Deutschland und Mexiko, den Cabrera aufgrund seiner physischen Überlegenheit für sich entscheiden kann. Vor den Augen der mitgereisten Friedrichstädtern ein überzeugendes letztes Rennen bei diesen Titelkämpfen.

„Das ist ein vernünftiges Ende“, so Lars Hartig, „ich denke, das war mein bestes Rennen hier. Ich bin am Start gut weggekommen und bin auch in der zweiten Hälfte des Rennens aktiv geblieben.“ Trainer Lars Koltermann war ebenfalls zufrieden: „Lars hat die Aufgaben gut umgesetzt und sich hier mit einem guten Rennen verabschiedet. Auch wenn er hier nicht die direkte Qualifikation für Rio geschafft hat, können wir mit seiner ersten Saison als Leichtgewichtsruderer sehr zufrieden sein, immerhin hat er sich gleich für die WM qualifiziert, was vorher beileibe nicht sicher war.“ Ziel müsse nun sein, physisch zuzulegen und sich im nächsten Frühjahr im Einer auf der nationalen Rangliste möglichst weit nach vorne zu rudern, so Koltermann weiter. „Der Einer muss immer schnell sein. Wenn es Richtung Olympia beim Einer als Bootsklasse bleiben soll, aber auch, wenn Lars noch den Sprung in den Doppelzweier oder Doppelvierer schaffen möchte, wo es international zwar hart, aber nicht ganz so hart wie im Einer zugeht.“

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 22 September 2015 )
 
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