Mit Wut ins C-Finale
Drucken E-Mail
Geschrieben von kk   
Samstag, 05 September 2015

Ruder-Weltmeisterschaften im französischen Aiguebelette

Mit Wut im Bauch hat Lars Hartig von der Friedrichstädter Rudergesellschaft bei der Weltmeisterschaft im französischen Aiguebelette das Finale C erreicht und kämpft nun am Samstag um 11:45 um die Plätze 13-18. 

Auf dem wunderschönen Lac d’Aiguebelette zeigte Hartig im Halbfinale um die Finals C und D, in dem einer der ersten drei Plätze her musste, gegen die besten Einerruderer aus Monaco, China, der Schweiz, Kanada und den USA eine sehr ansprechende Leistung und ging früh in Führung. Als das Erreichen des C-Finals kurz nach der Hälfte der 2000 Meter langen Strecke in trocknen Tüchern war, nahm Hartig raus, um für das Rennen am Samstag, in dem es um die Plätze 13-18 geht, Kräfte zu sparen. „Lars ist seinen Kontrahenten physisch noch unterlegen“, so Trainer Lars Koltermann, „da ist es besonders wichtig, nicht zu viel Kraft zu vergeuden, die dann vielleicht am nächsten Tag fehlt. Daher war unsere Taktik, das Weiterkommen früh abzusichern und dann rauszunehmen.“ So konnte Hartig auch den Kanadier Pascal Lussier noch passieren lassen, der dritte Rang ging an Ganggang Li aus China. Diese drei Ruderer treten im C-Finale gegen den Mexikaner Juan Carlos Cabrera, den Finnen Robert Ven und den Brasilianer Steve Hiestand an, die im anderen Halbfinale die Ränge eins bis drei belegten.

„Ich war schon angestachelt“, so Schleswig-Holsteins Sportler des Jahres, „denn ich wäre  sehr gerne ins Halbfinale gekommen, auch wenn das in dieser knüppelharten Klasse ein sehr ehrgeiziges Ziel war.“ Zudem hatte Hartig ein sehr schweres Viertelfinale erwischt. Beweis: Die drei Sieger aus Hartigs Viertelfinale haben auch die Halbfinals überstanden und stehen nun allesamt im Finale. Das Ziel für Lars Hartig, der vor Ort von einigen mitgereisten Friedrichstädtern unterstützt wird, ist klar: „Ich möchte im C-Finale nochmal alles raushauen und möglichst weit vorne landen.

Das C-Finale kann wie immer unter www.rudern.de verfolgt werden.

 
< zurück   weiter >