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1. Tag bei den U23-Weltmeisterschaften in Brest |
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Geschrieben von Kim Koltermann
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Samstag, 24 Juli 2010 |
Yannic Corinth Vierter, Nils Menke als „Gewitteropfer“
Der erste Tag der U23-Weltmeisterschaften am „Centre for Olympic Training“ im weissrussischen Brest liegt hinter den Friedrichstaedter Teilnehmern Yannic Corinth und Nils Menke. Nachdem sie sich bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U23 auf dem Essener Baldeneysee als Goldmedaillengewinner im Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann und im Achter qualifizieren konnten, standen gestern bei hohen Temperaturen die Vorlauefe gegen starke Mannschaften aus fast allen Erdteilen auf dem Programm.
Yannic Corinth belegte Rang vier, Nils Menke kam wegen eines Gewitters nicht zum Zug, sein Vorlauf wird am heutigen Freitag nachgeholt.
Bei seiner ersten WM-Teilnahme belegte Leichtgewichtsruderer Yannic Corinth den vierten Rang. Bis zur Haelfte der 2000 Meter langen Strecke gingen er und sein Hamburger Partner Lasse Anczak das Tempo der Goldfavoriten aus Frankreich und den Niederlanden mit, um dann ein wenig Druck herauszunehmen und Kraefte fuer den heutigen Hoffnungslauf zu sparen. „Nur die ersten beiden Teams kamen direkt in das Halbfinale, da waere es bei der Hitze hier nicht klug gewesen, das ganze Pulver zu verschiessen, um am Ende mit leeren Haenden und quasi ausbelastet dazustehen“, so Corinth, „wenn wir mit Frankreich und Holland koennen, koennen wir das im Halbfinale oder im Finale immer noch zeigen“. Am heutigen Freitag werden Corinth und Anczak im Hoffnungslauf gegen Argentinien, Brasilien, Weissrussland und Georgien um den Einzug in das Halbfinale kaempfen, eine durchaus loesbare Aufgabe. „Wir wollen auf jeden Fall ins Finale kommen“, so Corinth, den sein Heimtrainer Lars Koltermann als „koerperlich ungemein starken, ausdauernden“ Ruderer bezeichnet, „der auch ein hervorragender Langstreckenlaeufer ist und die Paesse der Tour de France in Spitzenzeiten faehrt“. Corinth habe es wirklich verdient, sich zu qualifizieren, „Yannic trainiert seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau und war fuer unsere A-Kaderathleten ein Lars Hartig und Nils Menke ein immens wichtiger Trainingspartner“. Nils Menke, der nach seinem Verzicht auf die offenen Weltmeisterschaften in Neuseeland als „Chef“ den U23-Achter mit den Luebeckern Maximilan Munski, Ruben Anemueller, den Berlinern Hendrik Bohnekamp, Anton Braun, Bastian Bechler, dem Magdeburger Marco Neumann, dem Dortmunder Felix Wimberger und Steuermann Albert Kowert aus Osnabrueck zur Goldmedaille fuehren soll, kam noch nicht zum Zuge, ein Gewitter verhinderte den Vorlauf im Maenner-Achter. Heimtrainer Lars Koltermann: „Nils ist ja schon in der offenen Klasse angekommen und hat dort schon gute Ergebnisse erzielt und jede Menge Erfahrungen gesammelt. Diese Verschiebung wird diese routinierte Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen“.
Bilder von der U23-Weltmeisterschaft finden Sie hier.
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 24 Juli 2010 )
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